
Am 22. 06. 2025 fand die erste Interne Regatta statt, diesmal mit den drei Vereinen der ehemaligen Sportgruppe des Reviers. WLS + TSG + SC Aegir. Die TSG hat dzu einen schönen Beitrag veröffentlicht. Ich kann bereits vorwegnehmen, daß die Veranstaltung mit 26 beteiligten Booten ein voller Erfolg wurde. Für den SC Aegir war das am vorhergehenden Donnerstag noch nicht absehbar. Unser Wettfahrtobmann Danilo bestätigte, sichtlich betrübt, daß bis dahin nur ein Boot auf dem Meldezettel stand. Dabei blieb es glücklicherweise nicht. Vielleicht war auch die Féte beim WLS am Sonnabend eine gute Anregung, nach dem Motto: «Wer feiert, kann auch segeln.»
Am Sonntag, dem 22. 06. gingen dann auch vier motivierte, ausgeruhte und wettfahrthungrige Mannschaften an Bord ihrer Boote. CARPE DIEM von Christina Täuber mit Rainer Herzig, die Dehlya 22 von Bernhard Friedrich mit Ilona Friedrich, Manja Koch und Tobias Kühn, die CLASSIC, Meike Heinlein am Steuer mit Tim Dembinsky und die EMTVÅ von Christoph Geyer mit Jule Gerstecki. Bei strahlendem Sonnenschein und vereinzelten Luftzügen legte EMTVÅ 9:15 Uhr, im Schlepp von CLASSIC, ab. 
Die Wettervorhersage drohte mit Sonne und Temperaturen bis 34 °C, dagegen Wind von 9 bis 25 km/h aus SW. Gegen 10 Uhr legten wir beim TSG an und begaben uns unverzüglich auf die Suche nach einem schattigen Platz. Beim Steuermanns-Treffen am Ufer erklärten uns die freundlichen Wettfahrtleiter, Gabriele und Stefan, geduldig den Ablauf des geplanten Känguruh-Starts. EMTVÅ mit Startnummer 9, bekam die Startzeit 11:09 Uhr zugewiesen, das war leicht zu merken.
Der Start erfolgte in Richtung der 44er Enge, gelang halbwegs rechtzeitig und haarscharf an der Lee-Tonne. Vor uns lagen einige Boote auf der Suche nach Wind. Das bedeutete, irgendwie durchkommen und so schnell wie möglich Freisegeln. Endlich auf dem Seddinsee, ging es bei leicht zunehmendem Wind vorwärts in Richtung Tonne Gosen. Mit einer noch etwas unstetigen achterlichen Brise ging es zunehmend leichter voran. Bis zur Tonne konnten wir uns im Feld gut behaupten. Bei der Wende sah es eng aus. Zurück am Wind mit Steuerbord-Schoten, war schon etwas mehr zu tun. Bis auf eine verhungerte Wende, lief alles glatt. Der erneute Raumschot-Kurs zur Tonne Karolinenhof brachte die üblichen Dreher und zwei Gelegenheiten die Genua auszubaumen. Inzwischen bretzelte die Sonne ordendlich. Nach der Tonne Karolinenhof erschien das Ziel endlich greifbar. Bis dahin, gab es einige spannende Wende-Duelle. Wir hatten inzwischen Zeit gehabt, das Wenden zu üben, so daß es, ab dem Kleinen Rohrwall, noch einmal spannend wurde. Der Zieldurchgang gelang in geringem Abstand zu den vorausliegenden Booten. Ein vierter Platz unter den Kielbooten war die Belohnung und der 10. Platz in der Gesamtwertung motiviert sicher für die nächste Wettfahrt. Letzter geworden ist keiner von uns.
Zufrieden, aber auch reichlich gegrillt, beschlossen wir gleich in den schattigen Hafen zurückzusegeln. Nach dem Anlegen mit der bewährten Eimer-Bremse, konnte ich noch 8 L Wasser auspumpen, das übrige war bereits wieder in der Dahme.
Viele Bilder von allen Booten und die Ergebnisse findet Ihr bei: TSG1898-segeln.de